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Was ist der Asset-Management-Lebenszyklus?

Ganz gleich, ob es sich um einen Laptop, einen Kran oder einen Cloud-Server handelt, alle Assets durchlaufen fünf Phasen des Asset-Management-Lebenszyklus: Planung, Beschaffung, Betrieb, Wartung und Beseitigung. 

Proaktives Management hilft dabei, potenzielle Risiken und Fehler zu erkennen, sodass zeitnahe Eingriffe möglich sind und Störungen minimiert werden. Präzise Asset-Daten und Leistungseinblicke ermöglichen eine bessere Planung, Investition und Ressourcenzuweisung und erleichtern so strategische Entscheidungen.

Dieser Artikel liefert detaillierte Einblicke in die Aktivitäten und Ziele jeder Phase des Asset-Management-Lebenszyklus. Er behandelt auch wichtige Strategien, Best Practices und Tools für ein effektives Asset-Management.

Der Asset-Management-Lebenszyklus

Die Assets eines Unternehmens durchlaufen fünf wichtige Phasen. Asset-Manager verwenden unterschiedliche Ansätze, um das Asset in jeder Phase optimal einzusetzen.

Beispielsweise ermittelt ein IT-Experte, der für die Integration von künstlicher Intelligenz in den Vertriebsprozess des Unternehmens verantwortlich ist, in der Planungsphase bestimmte Funktionen und Integrationsmöglichkeiten der idealen Vertriebssoftware. In der Beschaffungsphase sucht er dann Anbieter und beschafft die Assets. In der Betriebsphase wird das Vertriebspersonal in der optimalen Nutzung dieser KI-gestützten Tools geschult.  

Wenn ein Asset-Manager weiß, in welcher Phase sich ein Asset befindet, weiß er auch, mit welchen Aktivitäten er die Rendite maximieren und die Kosten minimieren kann. 

Der Lebenszyklus besteht aus fünf aufeinanderfolgenden Phasen:

  1. Planung: Identifiziere die Anforderungen deines Assets, erstelle ein Budget und entwickle einen Plan zur Risikominderung. 

  2. Beschaffung: Ziehe Anbieter in die engere Wahl, handle Verträge aus, hole Genehmigungen ein und kaufe und integriere das Asset. 

  3. Betrieb: Verwalte die Asset-Leistung, schule das Personal und überwache die Compliance. 

  4. Wartung: Führe Inspektionen durch, verfolge Vorgänge und führe deinen Plan für regelmäßige Wartungen aus. 

  5. Beseitigung: Entsorge, recycle, modifiziere oder verkaufe dein Asset.

Ein ganzheitlicher Ansatz im Asset-Management ist entscheidend für den Geschäftserfolg. 

Nehmen wir die unternehmensweite Bereitstellung von Laptops als Beispiel. Ein eng gefasster Ansatz könnte sich ausschließlich auf die Beschaffung und Verteilung neuer Laptops konzentrieren. Ein ganzheitlicher Asset-Management-Ansatz würde hingegen Benutzerschulungen, Cybersicherheit, Reparaturverfahren, Netzwerkintegration und andere Aspekte des Projekts berücksichtigen. Bei einer umfassenden, langfristigen Sichtweise wird der IT-Experte Kompatibilitätsprobleme, geringe Benutzerakzeptanz und andere kostspielige Nachlässigkeiten vermeiden, die durch eine übermäßige Konzentration auf Kosten und Funktionen entstehen.  

Es ist auch wichtig, den Unterschied zwischen Konfigurations- und Asset-Management zu beachten, da viele die Begriffe verwechseln. 

Konfigurations- und Asset-Management befassen sich mit verschiedenen Aspekten der Cloud-Server-Administration – ersteres befasst sich mit der Aufrechterhaltung des Betriebsstatus, der Funktionalität und der Zugänglichkeit des Servers. Beim Asset-Management hingegen geht es darum, den finanziellen Wert des Servers, die Eigentumsverhältnisse, die Lizenzkonformität und den gesamten Lebenszyklus zu verfolgen. 

Vorteile des Asset-Lebenszyklus-Managements

Neben anderen Vorteilen reduziert ein sorgfältiges Asset-Management die organisatorische Verschwendung und senkt so die Kosten, insbesondere indem es dir einen Überblick über den Status, die Nutzung und die Leistung deiner Assets verschafft.  

Stelle dir zum Beispiel eine IT-Abteilung vor, die eine IT-Asset-Management-Plattform verwendet, um Softwarelizenzen im gesamten Unternehmen zu verfolgen. Dadurch könnte sie viele Möglichkeiten finden, Geld zu sparen oder die Ressourcen besser zu verteilen. 

Sie könnte feststellen, dass 30 % ihrer erworbenen Lizenzen ungenutzt sind. Mithilfe dieser Nutzungsdaten kann sie die Lizenzen neu zuweisen oder neue Preise mit dem Anbieter aushandeln. Dadurch könnte sie Tausende von Euro einsparen, die dann in andere Bereiche der IT-Infrastruktur investiert werden könnten. 

Hier sind einige weitere wichtige Vorteile, die du erwarten kannst: 

  • Verbesserte Asset-Leistung: Das Sammeln und Analysieren von Daten über deine Assets hilft dir, Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Leistung zu finden. Die Verwaltung von Assets sorgt für einen effektiven Betrieb und damit für weniger Probleme, die die Produktivität beeinträchtigen, darunter weniger Ausfälle und seltenere Reparaturen. 

  • Verlängerte Asset-Lebensdauer: Durch den Kauf eines hochwertigen Assets und dessen Überwachung und Verwaltung während des gesamten Lebenszyklus verlängerst du seine Lebensdauer und sparst langfristig Geld.

  • Risikominderung: Während der Planungsphase identifizierst du potenzielle Probleme und erstellst Pläne, um ihre Eintrittswahrscheinlichkeit zu verringern. 

  • Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: Wenn du den Zustand deiner Assets verfolgst und dich über die gesetzlichen Rahmenbedingungen auf dem Laufenden hältst, kannst du Gesetze zuverlässig einhalten und Bußgelder vermeiden. Außerdem kannst du mit einer Asset-Management-Tracking-Lösung die Lizenzen und andere Informationen für den Fall eines Audits sicher aufbewahren. 

Im IT-Bereich können Unternehmen mit einfachen Ergänzungen zu ihrem Asset-Management-Prozess sehr viel Geld sparen. 

So ergab der State of ITAM Report 2024, dass Unternehmen, die Softwarelizenzen im Rahmen ihres Software-Asset-Managements (SAM) verfolgen, schätzungsweise 12 % weniger Verschwendung bei der Software ihres Rechenzentrums zu verzeichnen haben als Unternehmen, die nur reaktive Audit-Maßnahmen und grundlegende SAM-Praktiken anwenden.

Wenn du das Asset-Lebenszyklus-Management ernst nimmst, profitierst du von den Vorteilen zuverlässiger, effizienter Assets und kannst gleichzeitig die Kosten senken und die Produktivität steigern.

Phasen im Asset-Management-Lebenszyklus

Die fünf Phasen des Asset-Management-Lebenszyklus sind Planung, Beschaffung, Betrieb, Wartung und Beseitigung. Um dir zu helfen, deine Assets optimal zu nutzen, findest du hier einen Überblick über die wichtigsten Aktivitäten und Ziele der einzelnen Phasen.

Planung

Während der Planungsphase erstellen Asset-Manager einen Beschaffungsplan. Darin werden Leistungsanforderungen, potenzielle Risiken, ROI, Budget und Erfolgskriterien beschrieben. Er kann auch Leitlinien zur Bewertung von Anbietern enthalten. Hier sind die wichtigsten Teile deines Plans:

  • Bedarfsanalyse: Ermittle deinen Leistungsbedarf, um die Ausrichtung an den Unternehmenszielen sicherzustellen. Beziehe alle relevanten Stakeholder in diesen Prozess ein. 

  • Risikomanagement: Identifiziere potenzielle Risiken und entwickle Strategien zur Risikominderung. In der ITAM-Lebenszyklusanalyse könnten das gesetzliche Änderungen oder ein Cyberangriff sein. 

  • Kosten-Nutzen-Analyse: Vergleiche die geschätzten Vorteile und Kosten des Assets, um dir ein klares Bild von deinem prognostizierten ROI zu machen. 

  • Budgetierung: Erstelle ein Budget für den ersten Kauf und den laufenden Betrieb und die Wartung des Assets. 

  • Erfolgskriterien: Erstelle KPIs, anhand derer du den Erfolg deines Assets messen und Verbesserungsmöglichkeiten erkennen kannst. 

  • Evaluierungskriterien: Ermittle, welche Merkmale, Funktionen und Services dein Asset erfordert, um die in der Bedarfsanalyse dargelegten Leistungsziele zu erreichen. 

Wenn du ein altes Asset durch ein neues ersetzt, wird die Leistung des vorherigen Assets auch deine Entscheidung über die Qualität des neuen Assets beeinflussen. 

Wenn du dir die Zeit nimmst, entsprechend zu planen, die kritischen Analysen durchzuführen und die wichtigsten Stakeholder von der Finanzabteilung bis zum IT-Betrieb einzubeziehen, erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass dein Asset im Budget bleibt und deinen Standards entspricht.

Beschaffung

Im Anschluss an die Planungsphase startet der Assets-Manager den Beschaffungsvorgang, um das Asset zu beschaffen und zu implementieren. Die Schritte des Beschaffungsvorgangs: 

  1. Anbieter suchen und eingrenzen. Analysiere den Markt und finde 2 bis 3 Anbieter, bei denen du Preise einholst. Bei der Auswahl eines Anbieters spielen viele Faktoren eine Rolle, zum Beispiel Kosten, Lieferung, Qualität, Zuverlässigkeit, Support, Skalierbarkeit und die Kompatibilität des Anbieters mit deinen Systemen. Auch mögliche zukünftige Upgrade-Pfade sind zu beachten. 

  2. Verträge aushandeln. Frage die Anbieter in der engeren Auswahl nach Verträgen. Verhandle, bis du mit den Bedingungen zufrieden bist. Achte beim Vertrag auf erweiterte Garantien, Mengenrabatte und Service Level Agreements. Überlege, ob du die Assets leasen oder kaufen möchtest

  3. Genehmigung einholen. Hol dir grünes Licht von den internen Entscheidungsträgern und kaufe das Asset. 

  4. Das Asset bereitstellen: Jetzt kannst du das Asset installieren, einrichten oder implementieren. Je nach Asset erhältst du dabei möglicherweise Hilfe vom Anbieter.

Berücksichtige dein Budget, deine Anforderungen und die aktuellen Systeme. Neue IT-Ressourcen sollten zu deinem aktuellen Technologie-Stack passen, damit Daten problemlos zwischen Systemen übertragen werden können. 

Das Asset sollte auch die Standards bezüglich Sicherheit, Nachhaltigkeit usw. deines Unternehmens erfüllen. Wenn dein Unternehmen hohen Wert auf Datenschutz legt, sollte die neue Sales-Intelligence-Software auch den Datenschutzbestimmungen der DSGVO entsprechen.

Funktion

In der Nutzungsphase des Asset-Management-Lebenszyklus generiert deine Investition nach und nach Rendite. Das heißt, dein Asset erfüllt seine Funktion. 

Assets-Manager sollten die Wertschöpfung eines Assets durch laufende Aufsicht, Mitarbeiterschulung und Compliance-Überwachung kontrollieren. Die typischen Aktivitäten während der Nutzungsphase: 

  • Leistungsmanagement: Verfolge Leistungsmetriken wie Verfügbarkeit und den Prozentsatz ungeplanter Wartungsarbeiten. Analysiere Daten, um Bereiche zu erkennen, in denen Verbesserungen möglich sind. Nimm Anpassungen vor, um die Leistung zu optimieren. 

  • Schulung und Support: Stelle sicher, dass die Mitarbeiter wissen, wie sie das Gerät sicher und effektiv nutzen. Biete ihnen fortlaufenden technischen Support. 

  • Compliance-Überwachung: Stelle sicher, dass dein Asset die Nachhaltigkeitsstandards erfüllt und die gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf Daten, Datenschutz und Sicherheit einhält. 

Die Dauer dieser Phase hängt von der Art des Assets ab. Während der Nutzungszeitraum eines Laptops normalerweise bei 3 bis 5 Jahren liegt, hält eine Schaltanlage etwa 15 bis 30 Jahre. Software, wenn regelmäßig aktualisiert, kann so lange genutzt werden, wie dein Unternehmen (On-Premises) oder der Anbieter (SaaS) aktiv sind.

Wartung

Ein routinemäßiger Wartungsplan ist entscheidend, damit deine Assets effektiv funktionieren. In dieser Phase überwachen Assets-Manager Zustandsindikatoren wie Vibrationswerte, Betriebsanomalien, Temperaturdaten oder den Stromverbrauch, um Informationen zur Asset-Wartung zu erhalten. 

Beim Asset-Management gibt es drei verschiedene Wartungsmodelle:

  • Präventiv: Dieses Wartungsmodell hilft, zukünftige Ausfälle und Probleme zu vermeiden. Beispiele hierfür sind der Austausch eines Teils, die Bereinigung einer Datenbank oder die präventive Reparatur alter Geräte. Viele Unternehmen nutzen Checklisten für die präventive Wartung, um den Prozess zu standardisieren. 

  • Prädiktiv: Dieses Wartungsmodell verwendet Echtzeitdaten, um vorherzusagen, wann Geräte wahrscheinlich ausfallen werden. So kannst du das Asset reparieren oder aktualisieren, bevor ein Problem auftritt. 

  • Korrektiv: Bei diesem Wartungsmodell wird reagiert, wenn das Gerät ausfällt. Ein Beispiel ist die Reparatur eines leicht beschädigten Laptop-Displays. 

Regelmäßige Inspektionen sind ein wichtiger Bestandteil jedes Wartungsplans. 

Dabei inspizierst du deine Assets auf Risse, Bugs oder andere Probleme. Wenn du ein Problem feststellst, kannst du es frühzeitig beheben, bevor es sich auswächst und zu Ausfallzeiten oder irreversiblen Schäden an dem Asset oder Assets in der Nähe führt – z. B. ein undichter Wasserboiler, der den Keller des Gebäudes überflutet. 

Dein Plan sollte auch einen Zeitplan für die laufende präventive Wartung beinhalten. Abhängig vom Asset kann dieser Routineplan zeit-, zähler- oder zustandsbasiert sein. 

Dokumentiere Wartungsarbeiten sorgfältig, damit du immer weißt, was vorgefallen ist. So erhältst du auch genaue Daten für die Analyse der Asset-Leistung und bist auf mögliche Audits vorbereitet. 

Egal, wie dein Wartungsplan ausgestaltet ist, er wird auf jeden Fall die Lebensdauer deiner Assets verlängern und dir helfen, kostspielige Reparaturen und betriebliche Ineffizienzen zu vermeiden. 

Außerbetriebnahme und Entsorgung

Wenn ein Asset die Unternehmensanforderungen nicht mehr erfüllt und eine kosteneffiziente Reparatur unmöglich geworden ist, kümmert sich der Assets-Manager um die Außerbetriebnahme und Entsorgung. Das kann auf verschiedene Arten geschehen:

  • Verkauf: Finde einen Käufer für das abgeschriebene Asset und verdiene noch etwas Geld. Das ist üblich, wenn ein sonst funktionierendes Assets nicht mehr den Anforderungen des Unternehmens entspricht. Manchmal dient dieser Schritt auch dazu, den Cashflow zu erhöhen. 

  • Anderweitige Verwendung: Führe das Asset einem neuen Zweck zu. Beispiel: die Umwandlung eines Bürogebäudes in ein Wohnhaus. 

  • Recycling: Führe das Asset der Wiederverwertung zu, damit wertvolle Bestandteile recycelt und aufbereitet werden können. 

  • Entsorgung: Entsorge das Asset verantwortungsvoll, sicher und umweltschonend. 

Einige Assets, wie IT-Geräte, müssen einen Prozess zur Außerbetriebnahme durchlaufen. Das Asset wird auf sichere Weise aus dem laufenden Betrieb genommen, um Datenrisiken zu minimieren. IT-Manager, die eine lokal genutzte Software außer Betrieb nehmen, müssen zum Beispiel eine Datenbereinigung durchführen und alle personenidentifizierbaren Informationen löschen, um Kundendaten zu schützen und die Vorgaben der IT Asset Disposition (ITAD) einzuhalten.

Sorgfalt ist hier von grundlegender Bedeutung, da Datenschutzverletzungen immer häufiger werden. Im Jahr 2024 beliefen sich die durchschnittlichen Kosten einer Datenschutzverletzung auf 4,88 Millionen US-Dollar. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen und ein Anstieg von 10 % gegenüber dem Vorjahr (IBM). 

Assets-Manager müssen auch die Umwelt im Auge behalten. Die fachgerechte Entsorgung von Assets gemäß geltenden Gesetzen minimiert nicht nur die CO2-Bilanz, sondern sorgt auch für Rechtssicherheit. 

Beachte für eine verantwortungsvolle Entsorgung deines Assets die folgenden Punkte: 

  • Wie hoch ist das Datenrisiko?

  • Welche Emissionen fallen für den Transport und die Entsorgung dieses Assets an?

  • Enthält das Asset wertvolle Metalle oder Rohstoffe (z. B. Lithium in einer Batterie)?

  • Um wie viel kannst du die Treibhausgasemissionen reduzieren, wenn du das Asset aufbereitest und verkaufst?

  • Entspricht diese Vorgehensweise den Nachhaltigkeitszielen deines Unternehmens? 

Überlege dir direkt nach der Entsorgung des Assets, oder besser schon einige Monate vor der Außerbetriebnahme, wie du Ersatz beschaffen wirst, wodurch der Lebenszyklus von neuem beginnt. 

Indem du die Außerbetriebnahme und Entsorgung vorab planst und alle Vorschriften beachtest, vermeidest du unschöne Überraschungen wie Bußgelder, Datenlecks und Zeitverlust. 

Strategien für ein effektives Asset-Management

Ein guter Asset-Management-Plan muss nicht kompliziert sein. 

Definiere klare Ziele:

  • Möchtest du die Lebensdauer deiner Assets maximieren?

  • Gibt es Assets, deren Reparatur sich lohnt?

  • Hast du Probleme, den Zustand deiner Assets zu verfolgen?

Entscheide, was du an deinen geschäftlichen Assets verbessern möchtest, und lege 1 bis 3 Gesamtziele für dein Asset-Management-Team fest. Definiere unabhängig von den Zielen, welche Assets überwacht werden müssen. Das kann alles sein, von Hardware und Software bis hin zu Cloud-Diensten. 

Implementiere als Nächstes eine Bestandsverwaltung, um detaillierte Aufzeichnungen über jedes Asset zu führen, einschließlich Kaufdaten, Lizenzen, Software-Verlängerungsdaten, Garantien, Nutzungs- und Wartungsplänen. 

Wenn du alle Informationen zu deinen Assets abrufbereit hast, verpasst du keine Termine, Inspektionen und Wartungsarbeiten mehr. So kannst du auch einfacher in jeder Phase des Asset-Lebenszyklus evidenzbasierte Entscheidungen treffen.

Viele Unternehmen nutzen ITSM-Software, um Routineaufgaben wie die Asset-Nachverfolgung, die Überwachung von Nutzungsmustern, das Vorfallmanagement oder das Erstellen von Berichten zur Asset-Leistung zu automatisieren. Diese Tools sparen Zeit und reduzieren das Risiko menschlicher Fehler, wodurch dein Asset-Management konsistenter wird.

Eine Asset-Management-Strategie sollte auch Maßnahmen für das Finanzmanagement, die Risikominderung und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften beinhalten. Du solltest regelmäßig Kosten-Nutzen-Analysen für ein Asset durchführen, um zu beurteilen, ob es dir mehr einbringt als die Gesamtbetriebskosten, die dir durch Reparaturen, monatliche Gebühren, Wartungsarbeiten etc. entstehen. 

Führe für das Risikomanagement regelmäßige Inspektionen und Audits durch. Lege strenge Standardarbeitsanweisungen für die Nutzung deiner Assets fest und erstelle Protokolle für deren Sicherung und Entsorgung. Definiere zum Beispiel Regeln für den Zugriff auf eingeschränkte Datensätze oder Formulare durch die Mitarbeiter. 

Um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten, führe aktuelle Asset-Aufzeichnungen für den Fall eines Lieferantenaudits, dessen Kosten laut des "2024 State of ITAM"-Berichts von Jahr zu Jahr steigen.

Bewährte Asset-Management-Verfahren

Im Folgenden findest du einige Best Practices für das Asset-Management, damit du jede Phase im Asset-Lebenszyklus meisterst:

  • Informiere dich über Normen wie ISO 55000. Asset-Management-Normen sind Regelwerke, die bewährte Metriken, Methoden und Leistungsstandards vorgeben, die du als Richtschnur für dein Asset-Management verwenden kannst. In der Norm ISO 55000 sind weltweit akzeptierte Standards und Verfahren für das Asset-Management definiert. 

  • Implementiere Software für das lebenszyklusbasierte Asset-Management. Mit Jira Service Management behältst du den Überblick über deine Assets und kannst ihre Leistung überwachen, IT-Supportanfragen verwalten, relevante Dokumente speichern und wirst in Echtzeit über den Asset-Status, fällige Termine und mehr benachrichtigt. 

  • Schule Mitarbeiter darin, die Assets zu nutzen. Wenn deine Mitarbeiter richtig mit deinen Assets umgehen können, erhöhst du ihre Effektivität und vermeidest Schäden. Informiere sie unbedingt über wichtige Sicherheits- und rechtliche Protokolle, um die Vorschriften einzuhalten. 

  • Pflege den Kontakt mit Stakeholdern. Stakeholder können Assets-Managern Informationen zur Verfügung stellen, mit denen sie bessere Entscheidungen über den Kauf, die Verwaltung und die Veräußerung von Assets treffen können. Indem du sie einbeziehst, wird auch sichergestellt, dass die Assets unter deiner Aufsicht ihren Erwartungen entsprechen. 

Wie bei jedem Geschäftsprozess ist das Asset-Management nicht perfekt. Konsequentes Experimentieren mit neuen Ansätzen, Tools und Prozessen wird dir helfen, den Lebenszyklus im Asset-Management zu optimieren. 

Wenn du im IT-Operations Management tätigt bist, sieh dir diesen Leitfaden zu Best Practices für das IT-Asset-Management an.

Nutze Jira Service Management für ein effektives Asset-Management

Der Lebenszyklus des Asset-Managements ist ein hilfreicher Rahmen für Assets-Manager und umfasst fünf Phasen: Planung, Erwerb, Betrieb, Wartung und Veräußerung. Jede Phase hat ihre eigenen Zielen, Routinen und Metriken. Die Ausführung der mit jeder Phase verbundenen Aufgaben kann jedoch umständlich und zeitaufwändig sein.

Um dein Asset-Management in jeder Phase zu verbessern, verwende Jira Service Management. 

Jira Service Management (JSM) bietet mehrere wichtige Funktionen, die das Verfolgen von Assets, die Überwachung, das Management von Serviceanfragen, die Dokumentation und die Leistungsberichterstattung sowie Wartungsaufgaben und Upgrades ermöglichen:

  • Verfolgen von Assets: Verfolge und verwalte IT-Assets, Konfigurationen und Ressourcen, um Einblick in deren Lebenszyklus, Status und Beziehungen zu erhalten.

  • Überwachung: Verbindungen mit Überwachungstools von Drittanbietern helfen dabei, die Systemleistung zu verfolgen, Warnmeldungen auszulösen und Probleme in Serviceanfragen umzuwandeln.

  • Management von Serviceanfragen: Stelle ein anpassbares Anforderungsportal für Benutzer bereit, um Serviceanfragen einzureichen, mit automatisierten Workflows und SLA-Tracking.

  • Dokumentation: Integrationen in Confluence bieten Serviceteams und Endbenutzern einfachen Zugriff auf Artikel und Dokumentation in der Wissensdatenbank.

  • Leistungsberichte: Verwende anpassbare Dashboards und Berichte, um KPIs, Service Desk-Leistung und Kundenzufriedenheit zu verfolgen.

  • Wartungsaufgaben und Upgrades: Automatisiere wiederkehrende Wartungsaufgaben und integriere sie in ITSM-Prozesse, um zeitnahe Systemaktualisierungen sicherzustellen.

Die Integration von Jira Service Management in deine Unternehmenssysteme verbessert die Zusammenarbeit zwischen deinen Geschäfts-, IT- und Entwicklungsteams und stellt sicher, dass sie deine Ressourcen optimal nutzen. Teams können durch gemeinsame Workflows und Updates in Echtzeit nahtlos zusammenarbeiten. Durch die Zentralisierung des Asset-Managements in Jira Service Management können Unternehmen die Lebenszyklen ihrer Assets besser verfolgen, die Wartungskosten senken und datengestützte Entscheidungen treffen.

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